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Behandlungs- und Pflegetipps

Die richtige Behandlung einer Wunde und eine umfassende Nachsorge sind Voraussetzungen für einen schnellen Heilungsprozess. Durch entsprechende Maßnahmen, wie die unterstützende Wundreinigung oder die Verwendung geeigneter Wundauflagen, kann ein Abheilen effizient gefördert werden. Lesen Sie hier mehr zum Thema Heilen.

Die richtige Fixierung der Wundauflage trägt ebenso zur Heilung bei wie die Wundauflage selbst  
Sorgfältig ausgewählte Fixiermaterialien stabilisieren die Wundauflage und geben ihr gleichzeitig ein ästhetisches Erscheinungsbild.

Die exakte Wunddokumentation gewährleistet eine optimale Wundbehandlung  
Durch die Erfassung und Beschreibung des Haut- und Wundzustands sowie weiterer Wundkriterien können Therapiemöglichkeiten verbessert werden.

Bei Kompressionsstrümpfen kommt es auf den richtigen Sitz an  
Beim Anlegen von Kompressionsstrümpfen ist es wichtig, dass das Fersenteil richtig sitzt und Falten glatt gestrichen werden. Auf diese Weise erhöht sich der Tragekomfort, und es bilden sich keine Druckstellen.

Wundauflage liefert wichtige Informationen für den Heilungsprozess  
Werden Farbe, Geruch, Gewicht und Verteilung der Wundflüssigkeit auf der gebrauchten Wundauflage analysiert, lassen sich Rückschlüsse auf die Wundheilung ziehen. Dadurch wird die Auswahl der richtigen Wundauflage erleichtert.

Kompressionsstrümpfe regelmäßig tragen  
Das regelmäßige Tragen von Kompressionsstrümpfen verhindert die Entstehung eines UIcus cruris und erspart damit den Patienten Schmerzen. Für ein verbessertes Tragegefühl sorgen weiche Mikrofaserstrümpfe oder breite Bündchen.

Debridementverfahren zur Wundreinigung  
Totes Gewebe und Beläge gefährden die Wundheilung. Vor allem Nekrosen bieten Bakterien einen idealen Nährboden und somit die Grundlage für eine Infektion. Daher muss ein effizientes Debridement durchgeführt werden.

Die Behandlung der Grunderkrankung  
Damit eine chronische Wunde heilen kann, muss die auslösende Ursache der Wundentstehung beseitigt werden. Die häufigsten Erkrankungen, die chronische Wunden auslösen, sind venöse und arterielle Durchblutungsstörungen sowie Diabetes mellitus.

Kompressionstherapie bei Venenleiden  
Es gibt keine Phlebologie ohne Kompressionstherapie – das gilt uneingeschränkt auch bei der Behandlung eines venösen Ulkus.

Richtiges Bindenmaterial und richtiger Druck  
Für die komprimierende Verbandbehandlung stehen Kompressionsbinden mit unterschiedlichem Kraft-Dehnungs-Verhalten zur Verfügung, das den typischen Arbeits- und Ruhedruck einer Binde ergibt.

Ältere Patienten mit chronischen Wunden benötigen besondere Aufmerksamkeit  
Die Wunden älterer Menschen unterscheiden sich deutlich von denen jüngerer Patienten. So können nicht nur chronische Begleiterkrankungen die Entstehung einer Wunde negativ beeinflussen.

Der phasengerechte Einsatz hydroaktiver Wundauflagen  
Bei der Behandlung chronischer Wunden ist der phasengerechte Einsatz hydroaktiver Wundauflagen indiziert. Beachtet werden müssen bei der Auswahl unter anderem die Phase der Wundheilung, Nekrosen und Beläge und die Menge der Exsudation.

Effektives Exsudatmanagement mit Schaumverband  
Werden chronische Wunden mit dem Schaumverband PermaFoam cavity behandelt, verbessert sich ihr Zustand deutlich. Eitrige und schmierige Beläge auf der Wunde gingen in einer Studie um die Hälfte zurück.

Tipps zur Anlage eines Kompressionsverbands  
Bei der Anlage von Kompressionsverbänden sollten einige Grundsätze beachtet werden.