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Heilen > Behandlungs- und Pflegetipps > Bei Kompressionsstrümpfen kommt es auf den richtigen Sitz an

Kompressionsstrümpfe: Tipps zum Anziehen

Beim Anlegen von Kompressionsstrümpfen ist es wichtig, dass das Fersenteil richtig sitzt und Falten glatt gestrichen werden. Auf diese Weise erhöht sich der Tragekomfort, und es bilden sich keine Druckstellen.

Kompressionsstrümpfe werden am besten direkt nach dem Aufstehen angezogen, wenn die Beine noch nicht geschwollen sind. Dabei sollte der Strumpf bis zum Fuß nach links umgestülpt werden. Danach wird die Fußöffnung mit beiden Händen gedehnt und das Fußteil bis zum Spann über den Fuß gestreift.

Entscheidend ist, dass das Fersenteil optimal sitzt, wie auch die Nähte, damit keine Druckstellen entstehen

Denn nichts ist unangenehmer, als kneifende Strümpfe den gesamten Tag lang tragen zu müssen. Sitzt das Fersenteil perfekt, wird der restliche Strumpf gleichmäßig nach oben umgeschlagen. Dazu am besten mit dem Daumen ins Strumpfinnere fassen. Entstehen beim Anziehen Falten, ist es wichtig, diese glatt zu streichen.

Aufgestautes Strumpfmaterial sollte immer in Richtung Wade verteilt werden

Staut sich zu viel Strumpfmaterial in der Kniekehle, sollte dieses in Richtung Wade massiert werden, um unangenehme Druckstellen zu vermeiden. Auch wenn der Strumpf beim Anziehen überdehnt wurde und deshalb am Oberschenkel zu lang ist, ist ein Streichen in Richtung Wade angebracht. Überschüssiges Material kann so bei Bewegung nicht wieder in die Kniekehle zurückrutschen. Moderne Kompressionsstrümpfe unterstützen durch ihre leichte Handhabung ein einfaches Anziehen.

Fazit: Nur ein sachgerecht angelegter Kompressionsstrumpf bietet bestmöglichen Tragekomfort.