Norovirus: Mit Hygienemaßnahmen der Magen-Darm-Grippe trotzen
Die Ausbreitung des hoch ansteckenden Norovirus kann durch strenge Hygienemaßnahmen und Desinfektion vermindert werden. Einmalprodukte, die nach Gebrauch sofort entsorgt werden, tragen ebenfalls zum Infektionsschutz bei.
Übelkeit, schwallartiges Erbrechen, Magenkrämpfe und heftiger Durchfall sind deutliche Anzeichen für eine Norovirus-Infektion. Das unangenehme Magen-Darm-Virus hat in den Wintermonaten Hochsaison und macht selbst vor Pflegeeinrichtungen nicht Halt. Von Mensch zu Mensch übertragbar, aber auch indirekt über Gegenstände, wie z.B. Waschbecken oder Türgriffe, ist das Virus hoch ansteckend. Wer sich und andere schützen will, sollte Erkrankte in einem separaten Zimmer isolieren und auf Hygiene achten.
Sorgfältiges Händewaschen ist Pflicht
Flüssigseifen aus Spendern und Einmalhandtücher helfen, eine Keimausbreitung zu unterbinden. Pflegekräfte sollten nach jedem Kontakt mit Erkrankten oder nach dem Reinigen und Desinfizieren von keimbelasteten Flächen die Hände mit einem noroviruswirksamen Desinfektionsmittel reinigen – selbst, wenn Einmalhandschuhe getragen wurden.
Einmalprodukte bieten Schutz
Optimalen Schutz in der alltäglichen Pflege bieten Einmal-Untersuchungshandschuhe (z.B. Peha-soft syntex), undurchlässige Schutzkittel und Atemschutzmasken. Beim Waschen von Erkrankten verhindern Einmal-Waschhandschuhe (z.B. ValaClean soft) eine weitere Virus-Ausbreitung. Wichtig ist, die benutzten Einmalprodukte sofort in einem geschlossenen Müllbeutel zu entsorgen!
Fazit: Moderne Einmalpflegeprodukte sorgen neben der Einhaltung strenger Hygienemaßnahmen für den bestmöglichen Schutz vor Norovirus-Erkrankungen.


